Firma Heinrichs Transporte Rietberg
Familientradition mit Diesel im Blut
„Ich bin schon von Kindesbeinen an mit Diesel infiziert“, erzählt Alexander Heinrichs, wenn er von seiner Leidenschaft für Lkw erzählt. Der Firmeninhaber aus Rietberg führt seit 2007 sein eigenes Transportunternehmen.
Schon sein Großvater war Lkw-Fahrer, die gesamte Familie väterlicherseits arbeitete in der Speditionsbranche. „Für mich gab es gar nichts anderes, ich wollte unbedingt Lkw-Fahrer werden", erinnert sich Alexander. Nach einer kaufmännischen Ausbildung, die ihm heute bei der Unternehmensführung hilft, und zwei Jahren als angestellter Fahrer, wagte er 2007 den Schritt in die Selbstständigkeit.
Mit zwei eigenen Lkw startete das Familienunternehmen, in dem auch seine Frau Birgit als gute Fee im Büro und sein Vater als Aushilfsfahrer im Ruhestand tätig sind. Am Anfang war es nicht leicht: „Ich war ja sehr jung damals und manche Kunden haben mich nicht so ernst genommen", erinnert sich der 43-Jährige zurück. Doch das Unternehmen wächst stetig und macht sich einen Namen.
Fernverkehr mit Mercedes-Benz als Herzensmarke
Die Flotte von Heinrichs Transporte Rietberg ist ausschließlich im Fernverkehr unterwegs und transportiert Palettenware für einen Lebensmittel-Discounter, sowie Küchen und Möbel zu Zentrallagern und Möbelhäusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Mercedes-Benz war für Alexander von Anfang an gesetzt.
„Mein Papa ist auch immer Mercedes gefahren", erklärt er. Hinzu kam, dass sein Bruder als Lkw-Mechaniker bei Mercedes-Benz arbeitete. „Warum sollte ich mir was anderes anschaffen? Ich bin auch immer gut gefahren damit." Betreuende Werkstatt ist die Gebrüder Recker GmbH in Harsewinkel-Greffen.
Im Fuhrpark stehen aktuell acht Mercedes-Benz Actros GigaSpace, darunter zwei 2553er, vier 1853er und zwei 1848er, mit SoloStar Innenraum-Konzept, plus ein liebevoll gepflegter Oldtimer: ein NG 1944, der noch gelegentlich Touren fährt.
Die Fahrzeuge werden regelmäßig durch die neusten Modelle ersetzt, besonders die Paletten-Lkw, die pro Woche rund 3.000 Kilometer zurücklegen, werden nach circa 900.000 Kilometern ausgetauscht.
Individuelle Innenausstattung für Komfort und Persönlichkeit
Was die Lkw von Heinrichs Transporte besonders macht, ist die individuelle Gestaltung des Innenraums. Jeder Fahrer kann bei der Ausstattung mitreden, von Lederausstattung bis zur Farbwahl ist vieles möglich. „Wir haben Lkw mit brauner, beiger oder schwarzer Innenausstattung, jeder darf seine Vorlieben einbringen, solange es nicht zu extravagant wird,“ so Alexander.
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Auch Extras wie Kaffeemaschinen oder Mikrowellen sind längst Standard. Die Fahrzeuge verfügen über sämtliche Sicherheitspakete, was das Fahren sicherer und angenehmer macht. „Es gibt nichts mehr von Mercedes-Benz, glaube ich, was wir nicht haben“, schmunzelt Chef Alexander.
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Familie und Team als Erfolgsfaktor
Die sieben Fahrer und eine Fahrerin von Heinrichs Transporte sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Gemeinsame Ausflüge zur IAA, jährliche Fahrten zum Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix am Nürburgring und regelmäßige Truck-Treffen gehören zum Alltag. „Wir telefonieren manchmal unterwegs in Konferenzen die ganze Nacht durch“, erzählt Fahrer Martin Schnietzmeyer, der seit 2014 in der Firma ist. „Wir sind nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde.“
Alex ist ein sehr sozialer Chef, der immer ein offenes Ohr für uns hat“, freut sich der Lkw-Fan. Die Fahrer übernehmen Verantwortung für „ihre“ Lkw, was sich im gepflegten Fuhrpark widerspiegelt, selbst Handwäsche ist selbstverständlich. Alexander ist stolz auf sein Team und die Unterstützung seiner Familie: „Ohne sie wäre das alles nicht möglich.“
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