eActros
Europas einziges Gestüt, mit eigenem eTruck
Die Menhammar Farm auf der Insel Ekerö, knapp außerhalb von Stockholm, arbeitet darauf hin, ihren Betrieb vollständig fossilfrei zu gestalten. Sie ist außerdem die Heimat des Gestüts Menhammar – Schwedens erfolgreichster Zuchtbetrieb für Standardbred-Pferde. Seit letztem Winter setzt der Hof einen Mercedes-Benz eActros mit Hakenlift im anspruchsvollen täglichen Einsatz ein. Das Urteil? Keine nennenswerten Nachteile – und eine lange Liste von Vorteilen.
Menhammar ist weit mehr als sein Gestüt, in dem mehr als 200 Pferde leben. Zum Anwesen gehören außerdem Forstwirtschaft, Ackerbau und Wildtiermanagement auf mehr als 750 Hektar mit Blick auf den See Mälaren. Hier ist Nachhaltigkeit nicht nur eine Papierrichtlinie – sie ist in den täglichen Abläufen verankert.
„Wir reden nicht nur über nachhaltige Entwicklung – wir sind ein Teil davon“, sagt Ulf Segerström, Betriebsleiter von Menhammar Farm.
„Unsere Felder werden ohne Pestizide bewirtschaftet, daher ist es nur folgerichtig, dass auch unsere Maschinen, der Transport und das gesamte Energiesystem des Hofes fossilfrei sein sollten. Das ist nicht nur logisch – das ist unerlässlich.“
Seit vielen Jahren betreibt der Hof einen eigenen Hakenlift-Lkw. Als es an der Zeit war, das vorherige Fahrzeug zu ersetzen, fiel die Entscheidung auf elektrischen Antrieb. Die Wahl fiel auf den Mercedes-Benz eActros.
„Mercedes-Benz bietet verschiedene Merkmale, die sehr gut zu unserem Betrieb passen. Die E-Achse bedeutet, dass es keine konventionelle Kardanwelle gibt, was die Bodenfreiheit verbessert, und die elektrische Zapfwelle ist ideal zum Betrieb des Hakenliftsystems.“
Der Lkw wird täglich für Güllearbeiten, den Transport eines 10.000‑Liter-Wassertanks und die Abfallentsorgung eingesetzt. Ein Großteil seiner Einsätze findet in engen Bereichen zwischen Wirtschaftsgebäuden, Gehölz und Bäumen statt.
„Wir nutzen ihn, um Wege und Übungsstrecken zu bewässern, und unsere leistungsstarken Pumpen können den Tank in kürzester Zeit mit Seewasser füllen. Der Lkw steht zudem als Einsatzmittel für die örtliche Feuerwehr und den Rettungsdienst zur Verfügung.“
„Wir betreiben ein eigenes Müllsortiersystem und transportieren vorgesortierte Container direkt zu Recyclinganlagen.“
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„Mit einem Elektro-Lkw ist alles einfach, leise und reibungslos – und man muss ihn nicht einmal jeden Tag aufladen.“
„Einfach, leise und unkompliziert im Alltag.“
„Bei einem elektrischen Lkw ist alles einfach, leise und geschmeidig – und man muss ihn nicht einmal täglich aufladen“, sagt Roland Davidsson, einer der eActros-Fahrer.
Der Lkw wird über Nacht geladen und ist am nächsten Morgen einsatzbereit. Keine speziellen Routinen und keine komplizierte Logistik. Für Betreiber, die daran gewöhnt sind, einen Diesel-Lkw einmal pro Woche zu betanken, ist der praktische Unterschied minimal.
Davidsson weist außerdem auf die verbesserte Arbeitsumgebung hin. Im Fahrerhaus gibt es keinen Dieselgeruch, keine Abgase in der Nähe der Pferde und keinen heiß laufenden Motor beim Beladen außerhalb der Ställe.
„Für uns, die wir den ganzen Arbeitstag im und am Fahrzeug verbringen, ist das eine spürbare Verbesserung.“
Er räumt auch ein, dass das MirrorCam-System etwas Gewöhnung erforderte.
„Anfangs war es ungewohnt, aber jetzt möchte ich nicht mehr zurück. Man muss nicht mehr befürchten, die Außenspiegel an Ästen abzureißen, und auf jeder Seite hat man nur noch einen Bildschirm im Blick statt mehrerer unterschiedlicher Spiegel.“
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Kurzstreckenarbeit spielt dem eActros in die Karten.
Auf Menhammar bestehen die meisten Fahrten aus kurzen Strecken auf dem Anwesen – eine Einsatzart, in der Elektro-Lkw ihre Stärken ausspielen. Unter diesen Bedingungen erreicht ein Dieselmotor selten seine optimale Betriebstemperatur, ein Elektro-Lkw bleibt davon unberührt. Ein weiterer Vorteil ist die sofortige Kabinenheizung, selbst an kalten Wintermorgen.
„Er ist für uns in jeder Hinsicht der perfekte Lkw – nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch wirtschaftlich“, sagt Ulf Segerström.
„Der Wartungsaufwand ist minimal, die Kfz‑Steuer niedrig und die Energiekosten kaum spürbar. Es ist ein Gewinn für alle Beteiligten.“
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