Serie: 4-Xtremes – The World Tour
Offroad-Abenteuer in Brasilien
Zwischen Hitze, Wasserfällen und spektakulären Landschaften entdecken Mike und Andrea mit ihrem Axor Brasilien.
Hey Roadstars, wir sind weiter in Brasilien unterwegs und fahren Richtung Norden.
Die ersten 1000 km wollen wir zackig hinter uns bringen, legen aber trotzdem zwei Stopps ein. Im Parque Estadual de Vila Velha erkunden wir Sandsteinformationen, die über 300 Millionen Jahre alt sind. Unser nächster Stopp ist der Parque Histórico de Carambeí, ein Freilichtmuseum, das sich den niederländischen Einwanderern widmet, die sich 1911 in der Region niederließen.
Beim Spaziergang durch die Anlage werden wir übrigens nie aus den Augen gelassen – von einem Kaninchenkauz, einer besonderen Eule, die am Boden lebt und nistet.
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Eine willkommene Abkühlung
Nach langen Fahretappen kühlen wir uns immer wieder bei kleinen Wasserfällen ab. Bei mehr als 35 Grad im Schatten ist das nachmittags echter Luxus. Dann geht’s weiter Richtung Norden in den Bundesstaat Minas Gerais.
Wir fahren tagelang an Kaffeeplantagen entlang, denn hier liegt die größte Anbauregion des Landes: über 50 % des brasilianischen Kaffees (meist Arabica) werden hier produziert.
Offroad unterwegs
Nach einem langen Weg kommen wir endlich in der Hochebene Serra da Canastra an. Hier fahren wir mit dem Axor die schmalen Offroad-Tracks außerhalb des Nationalparks entlang. Die Piste ist vor allem am Fuß des Berges extrem eng, weshalb wir unsere Entscheidung zwischendurch hinterfragen.
Später nimmt die Vegetation jedoch ab, und der Weg wird entspannter. Wir fahren hoch bis auf 1200 m ü. M. und staunen über eine komplett neue Landschaft. Mit etwas Glück kann man hier sogar Mähnenwölfe und Riesenameisenbären sehen.
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Eine riskante Fahrt
Mehrere Tage kurven wir durch die Serra. Immer wieder muss Mike Brücken inspizieren, bevor wir drüberfahren, denn eine Tonnage ist nirgends angegeben, und wir vermuten, dass hier nicht allzu viele Lkw durchkommen. Nur bei einer Brücke drehen wir um und nehmen einen anderen Weg.
Wir können sie nicht gut genug einschätzen, und das Risiko ist es einfach nicht wert.
Team Risiko oder Team Vorsicht – wärt ihr über die Brücke gefahren? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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