Service & Parts
Mut zum Schrauben.
Kann eine Frau das? Na klar. Influencerin Sandra Hunke beweist es beim Unimog Servicepartner RKF-Bleses in Neuss: ein Tag Praktikum, ohne Drehbuch und ohne Vorwissen, dafür mit echtem Werkzeug in der Hand.
Sie schraubt, sie prüft, sie fährt mit – und zeigt nebenbei, dass Handwerk keine Frage des Geschlechts ist, sondern eine Frage von Mut und Können.
Vom Rätsel zur Werkstatt
Handwerk hautnah erleben.
Sandra Hunke ist gelernte Anlagenmechanikerin und Influencerin. Gemeinsam mit dem Deutschen Handwerksblatt dreht sie eine Videoserie, in der sie für jeweils einen Tag in unterschiedliche Handwerksbetriebe eintaucht.
Die Zielgruppe: vor allem junge Frauen, die dem Handwerk gegenüber noch zurückhaltend sind, weil die Berufe oft stark männerdominiert sind. Das Besondere am Format ist, dass Sandra Hunke vorher nicht weiß, wohin es sie verschlägt. Ende April führte das Rätsel sie zu RKF-Bleses in Neuss, einem autorisierten Unimog Servicepartner.
Verbundene Augen, einige kleine Gegenstände in der Hand – daraus soll sie den Beruf erraten. Nach ein paar Tipps steht die Lösung fest: Unimog.
Willkommen bei RKF-Bleses.
Schwere Maschinen. Leichte Lösungen.
Kaum ein Fahrzeug ist so wandlungsfähig wie der Unimog – das zeigt Werkstattleiter Kai Kossian beim Rundgang über das Gelände von RKF-Bleses. Das älteste Fahrzeug steht hier direkt neben dem neuesten: ein Exemplar aus der allerersten Generation, längst zum Wohnmobil umgebaut und trotzdem noch unterwegs, gleich neben einem aktuellen Modell mit Touchscreen im Cockpit.
Genau darin liegt die Stärke des Betriebs: RKF-Bleses hat sich komplett auf den Unimog spezialisiert und kennt jede Generation, jeden Umbau, jeden Anbau.
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Druck ablassen. Mit Fingerspitzengefühl.
Handwerk lernt man nicht durch Zusehen, sondern durch Machen. Das eigentliche Highlight des Tages: die Mitarbeit in der Werkstatt mit Jana, gelernter Kfz-Mechatronikerin für Nutzfahrzeuge. Unter ihrer Anleitung übernimmt Sandra Hunke keine Alibi-Aufgaben, sondern echte Arbeit am Fahrzeug – von der Lufttrocknerpatrone im Bremssystem bis zum Blick unter die Motorhaube. Präzision zählt dabei mehr als Kraft: ob beim exakten Sitz eines Bauteils oder beim geschulten Blick für eine Undichtigkeit, die sonst leicht übersehen wird. Am Ende steht ein Fahrzeug, das zuverlässig läuft und eine Praktikantin, die gemerkt hat: Können lässt sich lernen, unabhängig davon, wer am Werkzeug steht.
Von der Proberunde zum Kundenservice.
Der Beruf hat mehr Facetten, als man von außen vermutet: Sandra Hunke darf bei einer Proberunde mit dem Unimog mitfahren und erlebt das ungewohnte Fahrverhalten hautnah – ein Fahrzeug, das sich ganz anders anfühlt als jeder Pkw. Anschließend steht sie in der Dialogannahme, dem ersten Kontaktpunkt zwischen Kunde und Service, und übernimmt für ein reales Kundenfahrzeug den TecCheck.
Zwei völlig unterschiedliche Kompetenzen an einem einzigen Tag: technisches Verständnis und der richtige Umgang mit Kundinnen und Kunden.
“Was diesen Job so besonders macht, ist die Vielfalt.”
Der Unimog feiert in diesem Jahr sein 80. Jubiläum und wird bis heute gebaut – entsprechend reicht die Arbeit vom Oldtimer bis zum aktuellen Modell, vom Fahrzeug selbst bis zur ganzen Bandbreite an Anbaugeräten. Sandras Rat an Frauen, die ins Handwerk wollen: mutig sein und sich trauen. „Es ist nicht nur Kraft, es ist auch sehr viel Köpfchen.“
Sandra Hunkes Fazit fällt eindeutig aus: „Von Frau zu Frau hat mir das richtig viel Spaß gemacht.“ Geschraubt hat sie an diesem Tag nur an Unimog – und jetzt spart sie auf ihren eigenen.
Spannende Jobmöglichkeiten.
Starte deine Karriere!
Von Ausbildungsplätzen über Fachkräftestellen bis hin zu Quereinsteigerpositionen bei den Mercedes-Benz Trucks und Unimog Autohäusern.
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